Product Owner

Immer, wenn eine Software entwickelt wird - gibt es einen Auftraggeber, der die fachliche Sicht vertritt, Anforderungen stellt und die spätere Umsetzung der Kundenwünsche im Hinblick auf Funktionalität, Benutzbarkeit (Usability), Performanz und Qualität beurteilt. Im Scrum ist das der Product Owner.

Technologie | Tools | Methoden

  • Backlog: wird vom Produkt Owner gepflegt
  • Daily Scrums: wohnt diesen möglichst bei, um sich (passiv) zu informieren
  • Stakeholder: vertritt fachlich die Auftraggeberseite, also sämtliche Stakeholder
  • Backlog Items: priorisiert diese, damit der Value des Produkts möglichst maximal wird
  • Scrum Team: steht für Rückfragen des Teams bereit
  • Sprints: 1-2 wöchiger Zeitraum, in dem ein eigenständiges funktionierendes Teilelement der Software fertiggestellt wird
  • Scrum Master: nicht versuchen diesen zu ersetzten (Interessenkonflikt) Was ist ein Scrum Master? Lesen Sie mehr im Berufsfeld "Scrum Master"

Wissenswertes

Wer so viel Verantwortung trägt, muss doch mindestens Abteilungsleiter oder gar Vorstand sein. Es wäre auch praktisch, wenn das Projekt-Team ihm direkt disziplinarisch unter stellt wäre, damit er besser seine Anweisungen geben kann.
Richtig? Falsch! Der Produkt Owner darf ein Manager sein, aber notwendig ist das nicht, sofern er in der Lage ist , die Auftraggeberseite fachlich komplett zu vertreten und das Product Backlog so zu gestalten, dass das Team daraus die Funktionalität machen kann, welche dem Auftrag gerecht wird.

Fun Fact

Ihm gehört das Produkt leider nicht.